Außergewöhnliche Preise bei Reichsgoldmünzen

Ein Händler sollte aber sein Angebot so klar beschreiben, daß es keine Unklarheiten gibt und nicht auf die Unwissenheit der Interessenten setzen.
Da hast du absolut recht. Seriöse Händler machen das auch so. Aber es gibt leider auch die anderen, die auf Unwissenheit bzw. mangelnde Erfahrung setzen und es dann bewusst so schwammig formulieren.
 
Er hat übrigens noch zwei 5 Mark in Gold mit der selben bzw. ähnlichen Beschreibung verkauft. In einer Beschreibung hieß es: „Vermutlich eine spätere Prägung.“
 
Hallo Matthias
Ich kann den Beitrag nicht ganz nachvollziehen.
Meinst du, die Münze wurde zu BRD-Zeiten geprägt (Zitat : "das war sehr häufig der Fall") oder doch nicht (Zitat : "diese Aussage würde ich nicht annehmen") ?
Es war so gemwint, dass es bei Reichsgoldmünzen häufig der Fall war das diese zu BRD-Zeiten nachgeprägt wurden.

Bei dem Goldabschlag des Frankfurter Judenpfennig vermutlich nicht unbedingt.
 
Ebend.
Du ursprüngliche Frage war, ob man davon ausgehen soll, das der Judenpfennig der verlinkt war eine BRD-Nachprägung war. Und meine antwort war sinngemäß bezogen auf den Judenpfennig-nein.
Sehr viele solcher Münzen wurden über viele Jahre nachgeprägt. Teils auch von Goldschmieden. Dazu zählen Prägungen wie die Münsterraner Wiedertäufer-Taler (Verkauf an Touristen, auch das gab es im 16, 17 und 18. Jahrhundert bereits) oder St.-Georgs-Taler (in tempestat securitas) oder auch spezielle Dukaten, die anlässlich der Geburt verschenkt wurden ("Taufdukaten"). Für Leute, die ab und an mal eine Münze kaufen oder kein spezielles Sammelgebiet haben ist das (Nachprägungen, auch ältere, historische) ein leidiges Thema. Das ist dann eben der Preis eines ehr allgemeinen Wissens. Egal, wie breit oder tief es gefächert ist. Da gibt´s nur eines, wenn es einen "trifft": take it with a smile oder: mal wieder was dazugelernt.
 
Goldpreis
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