900er Goldmedallie aus Bad Neustadt/Saale?

Da müsste die Vergoldung aber ganz schön fett sein.
Die Daten weisen eher auf so etwas wie 400er Gold hin.
 
Eine Bankausgabe hätte sicherlich keine 900 drin, außer jemand hat die nachträglich gepunzt.
 
Der Randstab ist doch relativ hoch. Schätzungsweise 0,2 - 0,3mm.
Ich habe mal ein Foto gemacht, wird aber nicht viel aussagen.

@Mittelalter: Eine nachträgliche Punzierung würde ich jetzt mal zu 95% ausschließen.

Ich werde mal mit dem Neustädter Stadtarchiv Kontakt aufnehmen. Bestimmt können die mir weiterhelfen. 43 Jahre sind jetzt nicht unbedingt ewig her..
 

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Das ist doch alles Kaffesatzleserei. Dank des Randstabes sind solche Dickenmessungen meist nicht korrekt.
Wenn die Messung der Dicke am Randstab gemessen wurde, gebe ich Dir völlig Recht.
Bei 1,00 mm durchschnittlicher Dicke sind wir schon wieder im Bereich von 750er Gold.
 
Das genannte Gewicht ~15,20 Gramm kommt schon sehr gut hin mit einer durchschnittlichen Dicke von etwa 0,9 Millimeter nach Abzug der Prägetiefe(n) beidseits und der Dichte von 900er Gold.

Der Vergleich hinkt naturgemäß:
aber wenn du eine 100€-Goldmünze (Deutschland, 999er Feingold mit dem Gewicht einer halben Unze = 15,55 Gramm) da mal abwechselnd und zur Einschätzung in Händen hättest...;)
(mit deren Angaben/Abmessungen auch kurz ‚gegengerechnet‘ bei 28 mm Durchmesser sowie 1,65 mm Dicke und dann im Ergebnis durchschnittlich 1,3 Millimeter Dicke)
 
Was ist denn dass bitte für eine bescheuerte Aussage. Die meisten Medallienprägungen aus Edelmetall aus dem betreffenden Zeitraum die von lokalen Banken vertrieben wurden waren punziert (ganz einfach durch den Prägestempel der Medaille).
Hatte ich doch schon geändert, ich war mit den Gedanken schon woanders.
 
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