20 Goldmark echt?

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Mein Schwiegervater war ein unsystematischer Münzsammler und hat eine Menge Münzen aus Kaiserreich und Weimarer Republik aufbewahrt. Darunter auch diese 20 Mark Preußen. Sehen die Fachleute hier im Forum einen Hinweis darauf, dass das Stück gefälscht sein könnte? Ich habe die Beiträge zu Fälschungen als absoluter Laie mit Interesse gelesen.
Grüße newbie49
 

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Hallo,

ich sehe keinen Hinweis auf eine Fälschung, es ist ein Original meiner Meinung nach.

mfg
 
Sieht gut aus, schließe mich Rambos Meinung an:)
 
Vielen Dank für die beiden Auskünfte. Möglicherweise hat Opa (Jg. 1912) das Stück noch selbst geerbt.

Grüße
newbie49
 
Vielen Dank für die beiden Auskünfte. Möglicherweise hat Opa (Jg. 1912) das Stück noch selbst geerbt.

Grüße
newbie49

Schliesse mich Rambo und Stefan an. Sehr sauber ausgeprägte Randschrift. Falls Du mehr Reichsgoldmünzen bekommen solltest, kannst Du dieses Stück als Referenz für die Prägeperiode ab 1890 verwenden.

Wäre spannend, herauszubekommen, wie dein Grossvater in den Besitz des Stückes gelangt ist. Von 1923 - 38 waren die 10 - und 20 Markstücke wieder kursgültig, ohne dass ich mir vorstellen kann, dass sie im Zahlungsverkehr eine Rolle gespielt hätten.
Aber gehortet wurden sie sicher. Mein Vater erzählte mir mal von einem Onkel, der immer in der Verwandschaft gefragt hätte, ob noch jemand einen " Voss ", wie der " Fuchs " auf Plattdeutsch heisst, hätte.
Das muss so Anfang der 30er Jahre gewesen sein. Leider sind sowohl der Onkel als auch seine Füchse ( wenn er denn welche hatte ) in den Wirren des Krieges verschollen, so dass die Geschichte nicht nachprüfbar ist. Er lebte in Mecklenburg, also im Ausgabegebiet von J 229 bis J 240:rolleyes:.
 
Schliesse mich Rambo und Stefan an. Sehr sauber ausgeprägte Randschrift. Falls Du mehr Reichsgoldmünzen bekommen solltest, kannst Du dieses Stück als Referenz für die Prägeperiode ab 1890 verwenden.

Wäre spannend, herauszubekommen, wie dein Grossvater in den Besitz des Stückes gelangt ist. Von 1923 - 38 waren die 10 - und 20 Markstücke wieder kursgültig, ohne dass ich mir vorstellen kann, dass sie im Zahlungsverkehr eine Rolle gespielt hätten.
Aber gehortet wurden sie sicher. Mein Vater erzählte mir mal von einem Onkel, der immer in der Verwandschaft gefragt hätte, ob noch jemand einen " Voss ", wie der " Fuchs " auf Plattdeutsch heisst, hätte.
Das muss so Anfang der 30er Jahre gewesen sein. Leider sind sowohl der Onkel als auch seine Füchse ( wenn er denn welche hatte ) in den Wirren des Krieges verschollen, so dass die Geschichte nicht nachprüfbar ist. Er lebte in Mecklenburg, also im Ausgabegebiet von J 229 bis J 240:rolleyes:.

Hallo Matthias,

ich habe mich schon sehr oft mit meiner Mutter über die Zeit von Weimar und 3. Reich unterhalten. Sie ist Jahrgang 1922, also vllt. etwas zu "jung" um genaue Auskunft über den damaligen Zahlungsverkehr zu geben. An Goldmünzen als Zahlungsmittel kann sie sich nicht erinnern, es gab sie, aber wenn man so eine Münze zu Gesicht bekam war das schon aussergewöhnlich...

Nach Hitlers Machtergreifung ging es in Sachen "Edelmetalle", egal in welcher Form, sowieso drunter und drüber. Ich besitze einen 10er Willi I von 1888 als Ring gefasst, ein wirklich schönes Stück, aber die Geschichte, wie der in den Besitz meiner Familie kam ist fast einen Roman wert.
 
klingt interessant, wir hören dir gerne zu.

Danke für die Blumen:) ich fasse das mal positiv auf... Aber das gehört wohl eher in die Plauderecke, ich werde es mal aufbereiten und euch die Geschichte erzählen. Nach dem Krieg war schon allerhand los in den Deutschen Landen...:cool:
 
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