(1) Caesar: Bilder- und Diskussionsfaden

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Gaius Iulius Caesar

geboren: 100 v.Chr.
gestorben: 44 v.Chr.

Kurzbiographie:
Caesar entstammte der römischen Patrizierfamilie der Julier und absolvierte eine für Vertreter der römischen Oberschicht nicht unübliche Ämterlaufbahn. Die Erlangung der diversen Ämter war an hohe Geldausgaben gebunden, so dass sich Caesar stark verschuldete. Erst durch eine Statthalterschaft in Spanien, wo er unnachgiebig gegen Aufständische vorging, konnte er seine angeschlagenen Finanzen wieder sanieren. Caesars Aufstieg verlief nicht ohne Rückschläge. Als Parteigänger des Marius musste er während der Herrschaft des Diktators Sulla um sein Leben fürchten und Rom für einige Jahre den Rücken kehren.

Im Jahr 59 v.Chr. konnte er schließlich durch ein Bündnis (das erste Triumvirat) mit dem reichen Marcus Linius Crassus und Gnaeus Pompeius Magnus (einem herausragenden Militär) ein Konsulat, die höchste Stufe der zivilen und militärischen Ämterlaufbahn, erringen.

Caesar wurden als Proconsul (Statthalter) die Provinzen Illyrien und Gallia Cis- und Transalpina anvertraut, von denen aus er zwischen 59 bis 51 v.Chr. ganz Gallien bis zum Rhein eroberte.

Da Caesar in der Zeit seines Konsulats schwere Verfassungsbrüche begangen hatte, stand zu befürchten, dass ihn der Senat nach der Beendigung seiner Zeit als Prokonsul anklagen und verurteilen würde. Den einzigen Ausweg für sich sah er in einem Staatsstreich. Er überschritt mit der 13. Legion 49 v.Chr. den Grenzfluss zwischen Italien und der angrenzenden Provinz Gallia Cisalpina (gegen den Willen des Senats durfte kein Militär aus den Provinzen nach Italien gebracht werden). Bei der Überschreitung des Rubikon soll er den berühmten Ausspruch "Alea iacta est" (der Würfel ist geworfen) getätigt haben. Bevor Caesar Rom in Eilmärschen erreichen konnte, setzte sich Pompeius mit caesarfeindlichen Senatoren nach Griechenland ab, um von dort das militärische Vorgehen gegen Caesar zu organisieren.

Im dem nun beginnenden römischen Bürgerkrieg von 49 bis 45 v.Chr. konnte Caesar sich gegen Pompeius (Crassus war bereits 53 v.Chr. auf einem Feldzug gegen die Parther ums Leben gekommen) durchsetzen und die Alleinherrschaft erringen.

Bereits 46 v.Chr. ließ er sich auf die Dauer von 10 Jahren zum Diktator ernennen. Vom Senat wurde er 44 v.Chr. schließlich zum Diktator auf Lebenszeit ernannt. Viele früheren Anhänger Caesars glaubten nun nicht mehr daran, dass dieser die Republik lediglich umgestalten wolle. Vielmehr wurde befürchtet, Caesar wolle das Königtum neu auferstehen lassen.

An den Iden des März 44 v.Chr. fiel Caesar während einer Senatssitzung einem Attentat zum Opfer. Den Quellen nach sollen etwa 60 Personen an der Verschwörung beteiligt gewesen sein.

Caesar trug maßgeblich zum Untergang der Römischen Republik bei. Sein Großneffe Gaius Octavius (Augustus) setzte das Prinzipat (Kaisertum) endgültig als Herrschaftsform durch.

Quellen:
- Wikipedia
 
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